In den Bergen lassen wir die vielen Gedanken im Tal. Der Schnee war herrlich, und nach dem anstrengenden Aufstieg zur Hütte war die Wärme vom Ofen sehr gut. Wir haben überlegt, wie wir für mehrere Menschen aus den verschiedenen Gruppen solche Erlebnisse ermöglichen können. Unsere Idee ist es, eine Nachtwanderung zum nächsten Vollmond auf einen leichteren Berg zu machen – vielleicht können da Menschen mitkommen, für diese Tour hier zu anspruchsvoll ist.
Die Berge geben uns allen Kraft.
Eigentlich wollten 5 Jugendliche und junge Erwachsene mit – es kamen aber nur 3 von ihnen. Gemeinsam sind wir abends 18.30 Uhr gestartet und waren nachts um 0:30 Uhr an der Hütte.
Unter klarem Sternenhimmel stapfen wir durch den knirschenden Schnee, die Kälte beißt in die Wangen, während wir gespannt auf den Mond warten. Endlich taucht er silbern über den Baumwipfeln auf – ein magischer Moment, bevor wir im eiskalten Winterlager am flackernden Feuer Wärme finden.
Der Rückweg wird ein bisschen zur Reise nach innen: Wer bin ich, woher komme ich, und wohin führt mein Weg?